Epilepsie beim Hund

Epilepsie ist das wiederholte Auftreten von unterschiedlich ausgeprägten Krampfanfällen. Epilepsie kommt bei Menschen, Hunden, Katzen, aber beispielsweise auch Pferden und Papageien vor. Von einem epileptischen Anfall spricht man, wenn es zu einer kurzen Störung der Hirnfunktion kommt, die sich durch das Auftreten abnormen Verhaltens äußert.

Epilepsien haben verschiedene Ursachen (idiopathisch, symptomatisch, genetisch) und Formen (generalisierte und fokale Krampfanfälle). Auch das Erscheinungsbild eines Anfalls ist nicht einheitlich und kann sich von Tier zu Tier stark unterscheiden. Beim einzelnen Hund sind die Anfälle einander hingegen recht ähnlich.  

Ein Hund mit Epilepsie erfordert viel Fürsorge und Aufmerksamkeit von seinem Besitzer. Auch die Einstellung der richtigen, individuellen Dosierung verlangt viel Geduld und Einsatz von Ihnen als Herrchen oder Frauchen. Aber wenn Ihr Hund erst einmal gut auf die Therapie anspricht, entschädigt dieses für die Mühe.
Eine Behandlung wird jedoch nicht immer dazu führen, dass Anfälle komplett verhindert werden. In diesen Fällen ist das Behandlungsziel, dass Häufigkeit, Schwere und Länge (Dauer) der Anfälle abnehmen.

Weitere Informationen zu Krankheitsbild, Diagnosestellung und Behandlungsmöglichkeiten finden Sie im folgenden Link.

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